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Hint. Bratschenkopf, Gr. Wiesbachhorn, Glocknergebiet

Hint. Bratschenkopf, Gr. Wiesbachhorn, Glocknergebiet

Von Karl Linecker

Ihre schnellste Verbindung zu diesem Ziel

schwer

6h 15min

13,88 km

Jahreszeit

Glockner-Gruppe

Hint. Bratschenkopf, Gr. Wiesbachhorn, Glocknergebiet

Beeindruckende und beliebte Tagestour mit tollen Aussichten im Großglocknergebiet, für konditionsstarke Bergsteiger. Übernachtung im Heinrich-Schwaiger-Haus ist empfehlenswert.

Vom Stausee Mooserboden am vielbegangenen Weg zum Heinrich-Schwaiger-Haus und über die Fochezköpfe zu einem Gletscherbecken. Ab hier ein eher einsamer Aufstieg zum Bratschenkopf 3413 m der sich aber lohnt, denn nur hier sieht man das Wiesbachhorn von seiner Paradeseite. Kurz hinab und weiter über den Kaindlgrat zum Großen Wiesbachhorn 3565 m mit uneigeschränkter Fernsicht.

Als Tagestour mit dem 1. Bus 8:10 Uhr machbar.

 

Wegbeschreibung

Wegbeschreibung:   Siehe auch detailliertes "Zeit-Weg-Diagramm in der Bildergalerie". HÜTTENANSTIEG: Über die Staumauern (~2050 m) an die Ostseite, wo der eigentliche Anstieg am Wanderweg beginnt. Diesem folgend erreicht man nach ein paar Minuten eine Abzweigung zum Hohen Tenn, rechts weiter. Nun immer steiler werdend und zum Teil mit Stahlseilen versichert zum Heinrich-Schwaiger-Haus auf 2802 m (755 HM und 1 1/2 Std.). ANSTIEG: Von der Hütte ein kurzes Firnfeld (je nach Jahreszeit) queren bis es über einen seilversicherten Kamin (B/C) und Schuttgelände auf den Unteren Fochezkopf (3023 m) geht. Weiter über den Firngrat, knapp neben dem Weg den Oberen Fochezkopf  (3159 m) überschreiten und über den Kaindlgrat zum Gletschbecken, welches man bei etwa 3255 m betritt. Nun weglos über das flache Kaindlkees leicht ab zum Wandfuß (3220 m). Im Schutt rechts steil zum Nordgrat und meist links davon hinauf. Je nach Schneelage ändert sich der Anstieg etwas, dass muss der Bergsteiger immer vor Ort entscheiden, Stand 2013. Einen Gratzacken links umgehen (3340 m) und über Blockgelände (I-II) bis zum Gipfelkreuz des Hinteren Bratschenkopfes, wo wir die Paradeseite vom Wiesbachhorn bewundern können (1430 HM und flott 2 3/4 Std.). Dieser Blick ist den Abstecher wert. ÜBERSCHREITUNG: Am Grat hinab und steil zum Gletscherbecken. Tiefpunkt ~3220 m, dann steuern wir die Spur an, welche die vielen Wiesbachhornbesteiger ausgetreten haben. Auf 3380 m ist ein kleines Plateau, Steigeisen anlegen und dann steil (II) hinauf zum Schlussgrat und zum Gipfelkreuz (gesamt: 1775 HM und gut 3 3/4 Std. Gehzeit). Hier behindert kein Gipfel die grandiose Aussicht. ABSTIEG: Das Steilstück vorsichtig hinab und dann auf der meist vorhandenen Spur über die Fochezköpfe zurück zur Schutzhütte. 25 HM und 2 1/2 Std. Wer den Bus noch erreichen muss, darf nicht zu lange rasten. Auf gutem Steig zur Staumauer und zur Busstation. Insgesamt: 1800 HM und 6 1/4 Std. Gehzeit, zügig bei rd. 14 km Wegstrecke.

Tipp

Gut öffentlich erreichbar, siehe unter "Anreise".

Diagramm komplett ausdrucken: In die Grafik klicken, rechte Maustaste "Grafik anzeigen" diese erscheint komplett. Wieder rechte Maustaste, "Grafik speichen unter" und mit Namen speichern. Dann kann man es korrekt, also ganz ausdrucken.

 

Anfahrt mit den Öffis

Pinzgauer Lokalbahn, Bahnstation Fürth oder Zell am See. Mit dem Bus nach Kaprun und zum Kesselfall-Alpenhaus 1034 m. Ab hier Shuttlebusverkehr zum Mooserboden. Bergsteigerbus siehe unter Parken. Der Shuttlebus verkehrt in den Sommermonaten (Juni bis September). Weitere Informationen gibt es hier.

Fahrplanauskünfte und -downloads gibt es bei salzburg-verkehr.at

 

Informationen & Kontakt

Bergsteiger-Frühbus 6:45 Uhr siehe unter Parken.

Sicherheitshinweise

Eher am Sommerbeginn, damit noch genug Firn am Grat liegt.

Alle vorliegenden Inhalte hat die Redaktion nach bestem Wissen recherchiert. Die Redaktion der Salzburger Verkehrsverbund GmbH kann aber keine Gewähr für die Vollständigkeit, Korrektheit und Aktualität übernehmen. Wir bitten Sie, bei der Ausflugsplanung die Angaben zu überprüfen, da sich Öffnungszeiten, Eintrittspreise oder Informationen ändern können. Haftungsansprüche gegenüber der Redaktion oder der Salzburger Verkehrsverbund GmbH, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargestellten Informationen bzw. Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen.