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Malerisch wandern von Maishofen nach Zell am See

Am Weg zum Zeller See mit Rückblick auf das Steinerne Meer.

Malerisch wandern von Maishofen nach Zell am See

Von Christian Heugl

Ihre schnellste Verbindung zu diesem Ziel

leicht

2h 0min

7,87 km

Familienfreundlich

Kinderwagentauglich

Jahreszeit

Maishofen

Malerisch wandern von Maishofen nach Zell am See

EINE SONNIGE TALWANDERUNG AUF DEN SPUREN DES MALERS ANTON FAISTAUER VON SEINER HEIMATGEMEINDE MAISHOFEN AN DEN ZELLER SEE.

Weit im Süden erhebt sich die gletscherüberzogene Glocknergruppe, im Norden begrenzt das Steinerne Meer den Horizont. Dazwischen breitet sich ein sonnenüberflutetes Becken aus, in dem sich genug Platz für Siedlungen, landwirtschaftliche Flächen und sogar für den Zeller See findet. In diesem Spannungsfeld hat der bedeutende Maler Anton Faistauer (1887 – 1930)  lange Zeit gelebt und gearbeitet. Die Gemeinde Maishofen würdigt ihren berühmtesten Sohn mit einem Themenweg, der 10 Stationen umfasst. Auf einige davon trifft unsere Wanderung nach Zell am See. Die hervorragend gestalteten Bildtafeln geben Einblicke in die Welt des Künstlers, aber eigentlich präsentiert sich der ganze Weg, wie ein Gang durch sein Atelier. Die edlen Ansitze, die Nutztiere auf den Weiden, die üppige Natur mit dem reizvollen See ergeben ein wunderbar stimmiges Gesamtbild. Der Weg ist ganzjährig begehbar und zu jeder Jahreszeit ein Genuss.   

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof oder der Bushaltestelle ist das erste Ziel die Pfarrkirche in der  Ortsmitte von Maishofen, denn hier befindet sich mit dem Votivaltar ein Hauptwerk von Anton Faistauer. Im Gasthof Post gegenüber befand sich sein Elternhaus, am nordwärts gelegenen Friedhof liegt der viel zu früh an einer inneren Blutung verstorbene Künstler begraben. Vom Anton-Faistauer-Platz verläuft eine 1 km lange Zufahrt zum Schloss Kammer. Vor diesem romantischen Landgasthof zweigt der Weg Richtung „Mayerhofen“ nach rechts in die Allee ab und führt mit einer kurzen Steigung über den Steinberg (767 m) zu einer Kreuzung. Bis zur Bahnunterführung folgt die Route nun 1 km der „Wiesen & Gassenrunde“ (Weg 15), dort wechseln wir auf den Richtung Süden verlaufenden Weg „Zum See“. Am 1,2 km langen Weg zum Zeller See liegt das ehemalige fürstbischöfliche Jagdschloss Prielau, das sich für kurze Zeit im Besitz der eng mit Faistauer befreundeten Familie des Jedermann-Autors Hugo von Hofmannsthal befand. Kurz darauf zweigt die Route auf den Uferweg nach rechts ab und erreicht zwei abwechslungsreiche Kilometer später den Zugang zum Bahnhof Zell am See.   

Tipp

Im Tourismusbüro Maishofen gegenüber der Kirche liegt eine kostenlose, überaus informative Anton-Faistauer-Broschüre auf.

Anfahrt mit den Öffis

Mit S3 bis Bhf. Maishofen oder mit Bus 680 bis Maishofen Ortsmitte, bzw. mit Bus 260 bis Maishofen Abzw. Glemmtal. Frequenz: Guter Takt, auch am Wochenende.  

Fahrplanauskünfte und -download: Online unter www.salzburg-verkehr.at oder auf Ihrem Smartphone über die kostenlose Salzburg Verkehr-App für Android und iOS.

Informationen & Kontakt

www.maishofen.com, www.zellamsee-kaprun.com, www.schlosskammer.at 

Mag. Christian Heugl

5400 Hallein  

christian.heugl@gmail.com 

Bildnachweis: Christian Heugl


Alle vorliegenden Inhalte hat die Redaktion nach bestem Wissen recherchiert. Die Redaktion der Salzburger Verkehrsverbund GmbH kann aber keine Gewähr für die Vollständigkeit, Korrektheit und Aktualität übernehmen. Wir bitten Sie, bei der Ausflugsplanung die Angaben zu überprüfen, da sich Öffnungszeiten, Eintrittspreise oder Informationen ändern können. Haftungsansprüche gegenüber der Redaktion oder der Salzburger Verkehrsverbund GmbH, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargestellten Informationen bzw. Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen.