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Von Rußbach über das Gamsfeld

Von Rußbach über das Gamsfeld

Von Christian Heugl

Ihre schnellste Verbindung zu diesem Ziel

schwer

6h 30min

11,26 km

Jahreszeit

Rußbach am Paß Gschütt

Von Rußbach über das Gamsfeld

Die lange Bergtour auf das Gamsfeld (2027 m) ist vor allem im Spätsommer und Herbst ein beliebtes, weil überaus sonniges Wanderziel.

Das pyramidenförmige Gamsfeld, das sich so  formschön und anziehend hinter der Ortschaft Rußbach aufbaut, bringt dem Wanderer viele Vorteile. Die Aussichten auf ein Maximum an Sonne, auf den gegenüberliegenden Dachstein und vielleicht auch auf die namensgebenden Gemsen sind jedenfalls groß. Diese alpinen Kletterkünstler finden auf den abgeflachten Gipfelhängen reichlich Nahrung. Für die Bergsteiger bringt dieser letzte Teil des langen Anstiegs, anders als sonst üblich, zum Schluss noch eine ganz bequeme Phase. Nach der steilen  Latschenzone bleibt nun reichlich Zeit zum Schauen und Genießen. Hinzu kommt ein erweitertes Blickfeld Richtung Norden und da tauchen plötzlich so markante Gestalten wie der Schafberg auf. Selbst der Kirchturm von St. Wolfgang ist nun gut zu erkennen. Der Abstieg durch das Angerkar wird wieder steiler, dafür wartet am Auslauf mit der Angerkaralm (1423 m) ein wunderbarer Ort zum Einkehren. Der Almbauer widmet sich mit Hingabe der Aufzucht der seltenen Walliser Schwarznasenschafe, die nicht nur entzückend aussehen, sondern auch als besonders kinderliebende Tiere gelten.

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt ist die Haltestelle im Ortszentrum. Am Gemeindeamt und Tourismusbüro vorbei zweigt der markierte Weg 35 auf das Gamsfeld nach links ab und folgt der Zufahrt über 600 Meter zu einem letzten Parkplatz.  Die Route 35 (Gamsfeld über Traunwand) verläuft dort nach rechts und folgt einen halben Kilometer dem Güterweg Fallenegg, bevor der Weg vor der Brücke nach links in den Wald abzweigt. Nach dem knapp halbstündigen Waldabschnitt öffnen sich schöne Almböden, über die ein bequem ansteigender Almweg Richtung Traunwandalm (1338 m) führt. Kurz vor der Alm zweigt der markierte Steig Richtung Gamsfeld nach rechts ab.  Das Gelände und damit die Wegführung werden nun zunehmend steiler, erst 500 Höhenmeter weiter oberhalb endet der von Latschen überzogene Abschnitt und das flache Gamsfeld wird seinem Namen gerecht. Der bisher rein südseitig verlaufende Weg dreht auf dem mäßig steilen Wiesengelände Richtung Nord-Ost und erreicht nach knapp drei Stunden Gehzeit den aussichtsreichen Gipfel. Der Abstieg verläuft wieder 300 Meter auf dem flachen Kamm retour, zweigt dann aber nach rechts Richtung „Angerkaralm, Rinnbergalm“ ab.  Nun gilt es wieder genauer auf den Weg zu achten, der sich in vielen Kehren durch das steile Kar zur bewirtschafteten Angerkaralm (1423 m) hinabwindet. Die Runde schließt sich über die Richtung „Rußbach, Mitterweg“. Zuerst noch etwas steiler und dann, nach der Einmündung in den ein Kilometer langen Mitterweg, sanft ausklingend bis zum Parkplatz. Für den kurzen Rückweg in das Ortszentrum zur Bushaltestelle ergibt sich etwas unterhalb eine sehr nette, nach links abzweigende Variante.

Tipp

Wenn noch genug Zeit bleibt, dann zahlt sich eine Ortsrunde zum Wasserpark und zum Grenadierwerk aus. Ein besonderes Schmuckstück ist auch der Schneckenbrunnen aus Dutzenden, jahrmillionen alten Fossilien, die in der Nähe gefunden wurden.   

Anfahrt mit den Öffis

Ab "Bahnhof Golling-Abtenau" mit dem Bus 470 bis Rußbach Ortsmitte.

Fahrplanauskünfte und -download: Online unter www.salzburg-verkehr.at oder auf Ihrem Smartphone über die kostenlose Salzburg Verkehr-App für Android und iOS.

Informationen & Kontakt

Mag. Christian Heugl

5400 Hallein

cheugl@a1.net

Bildnachweis: Christian Heugl

Sicherheitshinweise

Übliche Erste-Hilfe-Ausrüstung im Rucksack. Genügend Zeit und Trinkvorräte einplanen. 

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