Von Sportgastein über den Zittrauer Tisch nach Böckstein

Der Weg vom Unteren Bockhartsee zur Miesbichlscharte mit Blick über das Nassfeld zum Geiselkopf (Bildmitte).

Von Christian Heugl

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Von Sportgastein über den Zittrauer Tisch nach Böckstein

Die schnellste Verbindung zu diesem Ziel

Von Sportgastein über den Zittrauer Tisch nach Böckstein

Vorbei am Unteren Bockhartsee führt die alpine Route über luftige Gratwege in den denkmalgeschützten Montanort Altböckstein. 

Es gibt natürlich kürzere Wege vom Nassfeld (Sportgastein) in den alten Bergwerksort Böckstein, aber keiner ist so aussichts- und abwechslungsreich, wie die Alpintour über den Zittrauer Tisch (2463 m). Die ganze Bergprominenz der Goldberggruppe, vom Silberpfennig bis zum Sonnblick, breitet sich da vis-a-vis in Augenhöhe aus. Die Namen lassen unschwer die Bedeutung für den Bergbau erkennen, der im 15. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreichte. Ein Zentrum des Goldbergbaus war Altböckstein, in dem unsere Überschreitung endet. Mit etwas Glück schwebt dann auch noch einer der mächtigen Bartgeier aus dem Rauriser Krumltal durch das Bild. Die Aufmerksamkeit sollte aber auch dem Weg gelten, besonders der steile Auf- und Abstieg über den Zittrauer Tisch erfordert trittsicheres und schwindelfreies Gehen. Dazwischen sorgen zwei Einkehrstationen, die Bockhartseehütte (1917 m) und die Zittrauer Alm (1872 m), für kulinarische Höhepunkte.

schwer

Icon Wandern

5h 40min

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12,64 km

Icon Kilometer

A nach B

Icon Strecke

Bad Gastein

Icon Karte mit Lupe

Jahreszeiten

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Wegbeschreibung

Neben der Bushaltestelle Sportgastein Goldbergbahn bietet der Info-Kiosk des Nationalparks Hohe Tauern einen ersten Überblick. Der Einstieg in den einstündigen Weg zur Bockhartseehütte befindet sich schräg rechtsgegenüber der Gastwirtschaft Valeriehaus. Nach dem steilen, 1-stündigen Anstieg zur Bockhartseehütte, verliert der Weg wieder 60 Höhenmeter und verläuft über die Staumauer. Die geschickt mit Erdreich getarnte Mauer muss immerhin dem Druck von knapp 20 Mio. m³ Wasser standhalten. Der Weg führt durch die blühende Alpinflora rasch bergauf und nun zeigt sich neben dem 45 ha großen unteren Stausee auch ganz kurz der kleine Obere Bockhartsee. Kurz nach der breiten Miesbichlscharte (2237 m) verzweigen sich die Wege: der linke Pfad führt in das Angertal, der rechte peilt über den Zittrauer Tisch den „Stubnerkogel“ (Weg 111) an. Es folgt ein etwas mühsamer Abschnitt über Blockwerk, an den sich der schmale Gratverlauf auf den Zittrauer Tisch anschließt. Er sieht aber von unten dramatischer aus, als er dann in Wirklichkeit ist. Erholsam ist der breite Weg hinüber zum benachbarten Tischkogel (2409 m), bevor dann wieder ein kurzer steiler Abstieg über den Ostgrat (Weg 130) Richtung Zittrauer Alm folgt. Vor der Alm zweigt der knapp zweistündige Weg nach Böckstein nach rechts ab, der immer mehr auf die steile Südseite quert, aber zumeist im schattigen Wald verläuft.     

Informationen & Kontakt

www.gastein.com 

Mag. Christian Heugl

5400 Hallein  

christian.heugl@gmail.com

Bildnachweis: Christian Heugl

Anfahrt mit den Öffis

Mit Bus 550 ab Bhf Bad Gastein (Vorplatz) oder Bhf Schwarzach – St. Veit (Vorplatz) bis Sportgastein Goldbergbahn Talstation. Retour mit Bus 550 ab Böckstein Ortsmitte.

Fahrplanauskünfte und -download: Online unter  www.salzburg-verkehr.at oder auf Ihrem Smartphone über die kostenlose Salzburg Verkehr-App für Android und iOS.

Streckenprofil

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