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Grenzwanderung von St. Leonhard nach Hallein

Grenzwanderung von St. Leonhard nach Hallein

Von Christian Heugl

Ihre schnellste Verbindung zu diesem Ziel

leicht

3h 0min

8,54 km

Familienfreundlich

Jahreszeit

Grödig

Grenzwanderung von St. Leonhard nach Hallein

AUF DER HÖHENWANDERUNG ÜBER DIE KÖPPELSCHNEID NACH HALLEIN GIBT ES VIEL ZU ERLEBEN: MODERNE KUNST, ALTE GRENZSTEINE UND ZUR BELOHNUNG DAS BESTE EIS IN DER HALLEINER ALTSTADT.

Der Höhenzug auf der westlichen Salzachseite zwischen Hallein und St. Leonhard wirkt wie eine natürliche Grenzbarriere. Und das ist er auch tatsächlich, etliche, mit der Jahreszahl 1818 versehene Grenzsteine sowie die Ruinen einstiger Grenzbefestigungen, erinnern entlang des Weges daran. Aber in diesem Grenzwall steckt noch viel mehr: hochwertiger Kalkmergel, der für das Zementwerk Leube die wichtigste Grundlage ist. Welche ungeahnten Möglichkeiten in den weltweit bedeutendsten Baustoffen Beton und Zement stecken, zeigt dann ein Skulpturenpark am Beginn der Höhenwanderung. Entlang der Königseeache, am Rand des Betriebsgeländes der Firma Leube, werden tiefsinnige und witzige Kunstwerke aus Beton präsentiert, die mit dem tonnenschweren Material mit verblüffender Leichtigkeit umgehen. Für die Wander:innen wird`s dann allerdings doch noch etwas steiler und schwerer, aber nach der gelungenen Überschreitung wartet in Hallein ganz nach Lust und Appetit das bekannt gute Eis oder vielleicht ein Radler aus der nahen Brauerei.

Wegbeschreibung

Von der Haltestelle Grödig Untersbergbahn führt die Route über die Bundesstraße, dann entlang der Leube-Zufahrt über die Brücke und sofort danach links zur Königseeache. Der schmale Uferweg verläuft an originellen Skulpturen vorbei zu einer Weggabelung und folgt nun der nach links abzweigenden Richtung Hallein. Der an einigen Stellen feucht-rutschige Weg gewinnt rasch an Höhe, bei einer weiteren Verzweigung folgen wir dem Weg 27 auf die aussichtsreiche Köppelschneid. Der Weg 27 umgeht den Hohen Götschen (930) auf der rechten Seite, ein unmarkierter Steig führt aber auch über diesen höchsten Punkt. Mit herrlichem Blick auf die Berchtesgadener Alpen führt der Weg über Bauernwiesen zum Knollehen hinab und verläuft am Fuß der Barmsteine entlang entweder an der Ruine Thürndl vorbei über den Ödlsteig (Weg 459) oder parallel unterhalb auf dem befestigten Kleinkirchentalweg. Der letzte, 20-minütige Abschnitt nach Hallein folgt der alten Dürrnbergstraße. Retour ab Bahnhof Hallein oder mit Bus 170 ab Haltestelle Hallein Stadtbrücke.    

Tipp

Tipp 1 – Flanieren durch die Halleiner Altstadt.

Tipp 2 – Besuch des Keltenmuseums in Hallein: www.keltenmuseum.at 

Anfahrt mit den Öffis

Ab Sbg. Hbf (Südtirolerplatz) mit O-Bus 5 oder Bus 25 bis Grödig Untersbergbahn (Busterminal). Ab Sbg Hbf (Engelbert-Weiß-Weg) mit Bus 840 bis Grödig Untersbergbahn (Berchtesgadener Straße).

Retour ab Hallein mit Bahn ab Bhf Hallein oder mit Bus 160, 170 ab Bhf Hallein (Vorplatz).

Fahrplanauskünfte und -download: Online unter www.salzburg-verkehr.at oder auf Ihrem Smartphone über die kostenlose Salzburg Verkehr-App für Android und iOS.

Informationen & Kontakt

www.hallein.com   

Mag. Christian Heugl

5400 Hallein  

cheugl@a1.net

Bildnachweis: Christian Heugl


Alle vorliegenden Inhalte hat die Redaktion nach bestem Wissen recherchiert. Die Redaktion der Salzburger Verkehrsverbund GmbH kann aber keine Gewähr für die Vollständigkeit, Korrektheit und Aktualität übernehmen. Wir bitten Sie, bei der Ausflugsplanung die Angaben zu überprüfen, da sich Öffnungszeiten, Eintrittspreise oder Informationen ändern können. Haftungsansprüche gegenüber der Redaktion oder der Salzburger Verkehrsverbund GmbH, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargestellten Informationen bzw. Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen.